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Tierkommunikation Ines Kizildere

, Wolfenbüttel, Germany
Pet services

Description

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Tierphysiotherapie - Tierkommunikation - ganzheitliches Einzelcoaching Mit Hilfe der Tierkommunikation, oder auch intuitiven Kommunikation, können die Besitzer lernen, ihr Tier auf einer tieferen Ebene zu verstehen.

Diese Möglichkeit bietet sich besonders dort an, wo Verhaltensprobleme auftauchen, die die Menschen vor ein Rätsel stellen und sie nicht mehr weiter wissen.

In einer Kommunikation zeigen sich die Bedürfnisse der "Problemtiere"; zum Beispiel brauchen Angsthunde ein anderes Training als ihre unauffälligen Artgenossen, genauso wie Pferde nach häufigen Besitzerwechseln auch nicht so "funktionieren" wie erwartet und einen anderen Zeitrahmen zum Einleben benötigen als ein Pferd aus erster Hand.

Mit den erhaltenen Informationen können wir uns ganz individuell auf das Tier einstellen und ihm genau das geben, was es braucht, um seine Ängste oder Traumata zu verarbeiten.

Tierkommunikation ist überall dort hilfreich, wo Sie als Besitzer echtes Verstehen Ihres Tieres lernen und ernsthafte Veränderungen im Zusammenleben herbeiführen möchten.

Sie selber werden Ihre Intuition und Beobachtungsgabe schulen und immer tiefer schauen können und somit eine vertrauensvolle  Herzensbindung aufbauen.

Weitere Informationen zur Tierphysiotherapie und zum Einzelcoaching finden Sie auf meiner Homepage.


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Vom Suchen und Finden <3 "Und, holst du dir einen neuen Hund?" war die mir am häufigsten gestellte Frage der letzten sechs Monate. Es war das fernere Umfeld, das mit dieser Frage auf den absehbaren Tod meines Hundes reagierte, der damals noch lebendig neben mir saß. Immer bekam ich dabei ein schales Gefühl im Magen und fühlte mich unwohl, ich fand und finde das absolut unpassend, wenn mein Hund zuhört. Ich denke, dass es für viele Menschen wahrscheinlich nur eine Verlegenheitsfrage ist, um dem unangenehmen Schweigen, welches das Thema Tod auslöst, zu entkommen. So harmlos und kurz diese Frage ist, so kompliziert und differenziert lautet meine Antwort, wenn ich meine Gedankenmühle anschmeiße. Es ist meine ganz persönliche Antwort, die auf niemanden sonst zutreffen muss. Was bedeutet Suchen oder Finden im tieferen Sinn? Treffen da nicht vielleicht grundlegende Lebenseinstellungen aufeinander? Ich suche mir eine Wohnung nach bestimmten Kriterien, die erfüllt sein müssen, ebenso ein Auto, also Objekte, die mir mein Leben erleichtern sollen. Aber einen Hund suchen oder holen? Ich habe keinen Hund, nur um einen Hund zu haben, weil ich sonst nichts zu tun hätte. Ich habe auch keinen Mann, nur um einen Mann zu haben. Beziehungen mit Lebewesen, ob nun Mensch oder Tier, sind für mich etwas Heiliges. Ich glaube an Seelenbegegnungen und Herzenswege, auch an das Schicksal und Magie im Leben. Ihr wisst, wie mein Zauberhund und ich zueinander gefunden haben, wir haben uns im Traum für die Liebe auf Erden verabredet. Ich habe ihn damals nicht gesucht, wir haben uns gefunden. Unsere Seelen haben sich erkannt, als ich vor seinem Zwinger stand. Und ich wusste nicht, auf was ich mich einlasse. Es existierte vorher keine Kriteriumsliste über die Eigenschaften eines zukünftigen Hundes, wie ich ihn mir vorstelle oder wie er mir in den Kram passt bezüglich seiner Größe etc. Wäre er ein Riese geworden, hätte ich mir ein anderes Auto gekauft und wäre er ein Sportler gewesen, tja, dann hätte ich auch Sport gemacht. Glücklicherweise traf beides nicht ein. Die Reihenfolge ist also die, dass ich offensichtlich erst liebe und genau mit diesem einen Hund mein Leben teilen will und selbiges dann adaptiere. Ich hätte wirklich alles für meinen Hund getan. Es gibt keine Gussform, die mein Hund nahtlos ausfüllen muss, damit ich dann lerne, ihn zu lieben, weil er so praktisch ist und gut zu mir passt. Ich glaube, Herzensentscheidungen passen immer und haben einen tieferen Sinn, der sich einem oft erst später erschließt. So meinen viele, dass hier ein Platz frei geworden ist. Würde mir meine Einstellung nicht im Wege stehen, könnte ich jetzt viel Gutes für andere arme Tiere tun und irgendwem ein Zuhause schenken. Aber ich könnte es nicht von Herzen lieben und möchte es auch nicht lernen. Das wäre nicht fair, denn jeder hat diese eine große Liebe verdient. Daher lautet meine Antwort, dass, wenn irgendwann eine Hundeseele die meine berührt und mich verzaubert, ich sie von überall abholen würde, auch wenn die magische Messlatte von Schmui hoch angesetzt wurde <3

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Liebe Freunde, bevor ich nun in die Welt ohne (oder fast ohne) Internet eintauche, möchte ich euch allen von Herzen ein zauberhaftes Weihnachtsfest wünschen und mich bei allen bedanken, die mir dieses Jahr ihr Vertrauen geschenkt haben <3 Es freut mich jedes Mal wieder und zeigt mir, dass Herzenswege mit Leidenschaft verbunden sind, jeder Weg ist anders und doch voller Wachstum für alle Beteiligten. Ich habe spontan Urlaub gemacht, um dieses anstrengende Jahr Revue passieren zu lassen und neue Energien zu sammeln, ich fühle mich wie Elmer Fudd, der sich bei der Hasenjagd 3 mal selbst angeschossen hat :-D Habt einen tollen Start ins neue Jahr, mögen Liebe und Gesundheit euch begleiten <3 Ab dem 03.01. bin ich wieder erreichbar und kann Mails und Anrufe beantworten.

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Wege zum Hundeherz - Mit Liebe, Verständnis und Humor durch den Alltag - Verlag Begegnungen

Werden und Vergehen <3 Ihr Lieben, es war lange Zeit sehr ruhig auf meiner Seite. Viele haben die lange Krankheit meines Zauberhundes mitverfolgt.....am ersten Advent ist er ihr erlegen. An dieser Stelle möchte ich bei allen bedanken, die mich in dieser schweren Zeit begleitet haben. Es waren "Fremde", die mitgelitten und mitgefühlt haben, es kam viel Zuspruch durch Nachrichten, Post oder andere Medien. Und natürlich meine engsten Menschen, die immer für mich da waren und es immer noch sind <3 Ihr alle seid unbezahlbar <3 DANKE! Parallel zu meiner persönlichen Odyssee wurde auch mein Buch, welches ich in Miniauflage im März herausgebracht habe, von einem echten Verlag neu aufgelegt und beinhaltet noch mehr Geschichten, insgesamt 70 nun und es wird zwischen dem 14.12. und 16.12. auf dem Markt erhältlich sein. Das Magische daran ist, dass das Buch an dem Todestag meines Hundes fertig wurde, dabei wusste weder die Verlegerin, dass mein Hund stirbt noch wusste ich, dass das Buch fertig wird. Wahrscheinlich wusste der Zauberhund mehr als wir und hatte nun alle Aufgaben auf Erden erledigt <3 Wer also noch Interesse an unseren Geschichten hat, kann die Sammlung als Buch beim Verlag, bei Amazon oder im Buchhandel beziehen. Wer es noch zu Weihnachten verschenken möchte, sollte direkt beim Verlag bestellen (Link folgt unten). Die Verlegerin wird es als Briefsendung verschicken und nicht als Büchersendeung, die leider manchmal 10 Tage dauert und somit das Geschenk vermiesen kann :-) Als Briefsendung ist es als Weihnachtsgeschenk quasi gesichert. Im Moment weiß ich noch nicht, wie ich diese Seite weiterführen werde, es sind zwar noch längst nicht alle Geschichten erzählt, aber in der Vergangenheitsform ist es irgendwie auch komisch, ich werde darüber nachdenken. Darum wüsche ich euch allen vorerst eine wunderschöne Weihnachtszeit, genießt die Liebe und das Zusammensein mit euren Herzenslebewesen <3 Die Zeit ist wirklich kostbar <3 Es darf wie immer gerne geteilt werden, vielen Dank dafür. http://verlagbegegnungen.de/shop/product_info.php?products_id=87&MODsid=o3thq2q7150qclulftboenrrs6

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Das mit der Liebe ist einfach so passiert <3 Neulich gab mir ein lieber Mensch durch die Blume zu verstehen, dass ich momentan echt sch....aussehe. Er bezog das auf meinen rapiden Gewichtsverlust und auf die Spuren im Gesicht, die meine ausgeprägte Schlafstörung der letzten Monate hinterlassen hat. Nun, das sind Äußerlichkeiten, die sich regenerieren werden, wenn das Drama hier durchgestanden ist. Aber der Nachsatz ließ mich aufhorchen. Ob denn ein Tier das richtige für mich ist, wenn ich mich so binde und leide. Impliziert ja eigentlich, dass ich etwas falsch gemacht habe, oder? Ich habe dann darüber nachgedacht, wie das alles so gekommen ist, wie ich eigentlich auf den Hund gekommen bin. Wirtschaftlich betrachtet gibt es immer einen Soll-Plan, der mit einem Ist-Plan abgeglichen wird und von diesem oft sehr stark abweicht. Mein Plan sah damals so aus, dass ich einen Alibihund für meinen Draußendrang wollte. Ich liebe es, in der Natur zu sein, und damit meine ich wirklich SEIN, rumhängen und genießen, wirken lassen. Keine schweißtreibende Rennerei, bei der ich nicht denken kann. Allerdings hatte ich immer das Gefühl, dass man in der Natur ständig irgendetwas Sinnstiftendes machen muss, um nicht schräg angeguckt zu werden. Ich fühlte mich schlecht, wenn ich auf einem Strohballen saß und Prosecco aus der Dose schlürfte anstatt meinen Körper zu stählen (quälen). Da reifte der Soll-Plan mit einem Alibihund, ich hatte genug Zeit und Geld, um einer kleinen Seele ein schönes Leben zu gestalten, diese wiederum lieferte mir den Vorwand zum Draußensein. (Dass mein Hund schon irgendwann mit den Augen rollte, wenn ich zur Leine griff, bleibt ja unter uns). Wir hatten einen Pakt geschlossen (oder nur ich?), aus dem jeder seinen Nutzen zog, tiefe Liebe und eine so innige Bindung war eigentlich nicht geplant. Kommen wir zum Ist-Plan: Natürlich war ich anfangs verliebt in meinen Hund, er war und ist einfach zuckersüß. Relativ schnell jedoch vertiefte sich das Gefühl, fast mit jedem Tag. Er berührte Stellen in meinem Herzen, von denen ich nicht einmal wusste, dass ich sie in mir trug. Dieses kleine Ding, welches nach seiner Ankunft erstmal voller Inbrunst auf meinen Teppich gekackt hatte, öffnete Türen und Fenster meiner Seele, die bis dahin offensichtlich verschlossen waren. Vor mir saß ein kleiner Rohdiamant, der mir mit einem tausendprozentigen Vertrauensvorschuss begegnete und für den Liebe selbstverständlich war. Und so kam ich nicht umhin, die Liebe zu lernen, um die Waagschale im Gleichgewicht zu halten. Er sollte nicht weniger bekommen, als er gibt. Es ist also einfach so passiert, ganz außerplanmäßig. Trotzdem bleibt die Frage, warum andere der Meinung sind, sich bewusst weniger binden zu können. Vielleicht bleiben sie einfach nur an der Oberfläche, weil ihre Kapazitäten erschöpft sind und sie es nicht merken? Je mehr man ein Lebewesen in seiner Tiefe wahrnimmt und wirklich fühlt, desto größer ist vielleicht die Dimension der Innigkeit und Bindung? Und je kleiner die Klüfte, desto größer die Liebe? Ich weiß es nicht, aber ich war noch nie ein Fan von halben Sachen, ganz oder gar nicht, auch wenn ich deswegen aussehe wie ein Zombie, das vergeht, aber die Liebe bleibt <3

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Ihr Lieben <3 Ihr könnt euch vielleicht noch an das Buch erinnern, welches ich "aus Versehen" geschrieben habe :-) ? Nun, nur so zum Spaß habe ich es damals an einen Verlag geschickt, der es auch ganz "aus Versehen" neu verlegen wird. Es wird neu überarbeitet und beinhaltet noch die Texte bis Juni und soll dann bald frisch herausgebracht werden. Krasserweise kann man es dann im Buchladen, beim Verlag oder bei Amazon erwerben, ich bin also offiziell eine Autorin :-O ganz aus Versehen :-) Meine Seite ist etwas ruhiger geworden, ich arbeite im Moment ganz bewusst und gewollt an einem neuen Buch. Es handelt vom Abschied unserer Herzenstiere <3 Warum so schwere Kost, fragt sich vielleicht der ein oder andere? Durch die schreckliche Diagnose meines Hundes wurde ich gezwungen, mich nochmal eingehend mit dem Thema Tod zu beschäftigen, dazu hatte ich in der Zeit viele Sterbebegleitungen und habe gesehen, was die emotionale Achterbahnfahrt mit uns Menschen macht und dass da viele Fragen und Ängste hervorkommen. Bei mir und auch bei vielen anderen. Das Buch soll die Menschen begleiten, Fragen beantworten, Trost spenden, Trauer lindern etc., ein Kompaktbuch über den Verlust dessen, was man von Herzen liebt und Wege aus der Trauer aufzeigen <3 Da ich mich damit schon mental intensiv beschäftige, bleibt kaum Zeit für die "normalen" Texte, die ich hier sonst veröffentliche. Aber ich bin noch da :-) und wünsche euch eine zauberhafte und liebevolle Zeit mit euren Vierbeinern <3

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Ängste und Unsicherheiten nach einem Beißvorfall <3 Die "Tut-Nix" - Geschichte hat ziemlich hohe Wellen geschlagen, offensichtlich wird diese Situation recht häufig erlebt. Viele stellten die Frage, ob sich ihre eigenen Ängste auf ihren Hund übertragen und dadurch die Begegnungen vermehrt belasten. Eine berechtigte Frage, die man aber wahrscheinlich differenziert betrachten muss, je nach schwere des Vorfalls und der Grundstimmung der Beziehung. Fast jeder von uns ist schon mal einer älteren Dame mit einem Kleinsthund begegnet. Schon von der Ferne gestikuliert sie wild und bei dem kleinsten Versuch der Kontaktaufnahme durch andere Hunde reißt sie ihren Fiffi hoch. Er baumelt in der Luft, die Augen glubschig wegen des Sauerstoffmangels und die Halswirbel verschoben durch den Druck. Währenddessen schreit sie hysterisch, bis Fiffi sicher in ihren Armen landet. Was sich hier so bizarr und auch irgendwie amüsant anhört, birgt eigentlich ein großes Trauma in sich. Sie ist wahrscheinlich eine der vielen älteren Damen, deren Hunde wir damals in der Praxis nach einem Beißvorfall geflickt haben. Sie kamen mit heraushängenden Eingeweiden, mehr tot als lebendig, viele von ihnen konnten wir nur noch erlösen. Diese Dame hat miterlebt, wie ihr geliebtes Tier vor ihren Augen zerrissen wurde, sie ist schwer traumatisiert, so wie ihr Hund, sofern er überlebt hat. Ihr Leben nach dem Vorfall ist von Angst dominiert, die sich mit großer Wahrscheinlichkeit auch auf den Hund überträgt, der ja schon mit seinem eigenen Trauma zu kämpfen hat. Aber nicht jeder Fall ist so dramatisch, wie schon erzählt, hat mein Hund in einem blutlosen Kampf "einfach" nur sein Vertrauen verloren, was ihn psychisch mutieren ließ. Sein Problem und sein Trauma, könnte man meinen. Meine Ängste entwickelten sich in meinem Kopf, nach dem Motto "Hätte, Könnte und Sollte". Im Gegensatz zu der älteren Dame fühlte ich mich hingegen "vermeintlich" so sicher, dass ich meinem Hund immer helfen könnte. Allein diese Vermeintlichkeit gab uns Sicherheit, die wiederum auf meinen Hund ausstrahlte. Er flippte sowieso aus, egal wie ich mich verhielt. In den zehn Jahren seiner Psychose gab es auch tatsächlich nur zwei wirklich gefährliche Situationen, in denen mein Hund hätte sterben können. Es waren jeweils riesige Rüden, die ihn fixierten und genau ihn haben wollten, ohne gucken oder spielen. Natürlich habe ich ihn da "rausgeboxt", mit anschließendem Nervenzusammenbruch und stundenlanger Heulerei, vor meinem inneren Auge sah ich ihn schon zerpflückt auf dem OP-Tisch. Nach diesen Ereignissen war ich fix und fertig und habe am ganzen Körper gezittert, ich brauchte Schnaps, gaaanz viel Schnaps und eine Delfintherapie. Der Alltag nach solchen Vorfällen wird zu einer Farce, man fühlt sich draußen nicht mehr sicher, da sich ja die wenigsten an die Straßenverkehrsordnung halten. Damit meine ich den Respekt, seinen Hund kommentarlos anzuleinen, wenn es der andere auch tut. Ein Spaziergang außerhalb der Homezone, in der jeder eingenordet ist, ist purer Stress. Wer sich von seinen Ängsten dominieren lässt, hat irgendwann nur noch einen sehr geringen Aktionsradius. Urlaub an der Ostsee mit Hund? Hundestrand? Freilaufende Hunde? Ach nö, Zuhause ist es doch auch schön... Um die berechtigten oder auch irrationalen Ängste zu besiegen und einen Heilungsweg zu finden, ist es wichtig, die Mensch-Hund-Beziehung zu durchleuchten. Es wird gar nichts bringen, wenn man nur mit dem Hund arbeitet, um ihn wieder kompatibel zu therapieren, wenn das Trauma des Menschen unbeachtet bleibt. Ein in sich unsicherer und ängstlicher Mensch kann seinem Hund keine Sicherheit vorleben und erwarten, dass der Hund "funktioniert". Ein ganz wichtiger Aspekt ist auch der eventuelle Schaden, den die Bindung genommen haben könnte. Hunde können nämlich sehr wohl differenzieren, ob man helfen wollte und nicht konnte oder ob der Mensch zu der "Die machen das schon"- Gattung gehört und passiv zuschaute, wie sein Tier in Not geriet. Wenn man jeden Faktor der Angst sichtbar gemacht hat, kann man mit der Heilung, sofern sie möglich ist, beginnen. Erfahrungsgemäß hat es sich bewährt, mit der eventuell gestörten Bindung zu beginnen, sie ist die Basis unserer Beziehung, sie sollte unerschütterlich sein. Ohne ein beidseitiges Vertrauen ist eigentlich jede Beziehung sinnlos, und bei Komplikationen erst recht. Zeitgleich kann der unsichere Mensch mit einem Coach an sich arbeiten, beides wird sich positiv auf den Hund auswirken, dessen Traumatherapie fließend miteinbezogen wird. Das Ziel ist das größtmögliche, harmonische Miteinander ohne Todesängste beim Spazierengehen. Es kann oft Jahre dauern, bis sich eine gewisse Stabilität einstellt, manchmal sind Hunde auch einfach austherapiert. Darum sollte man jeden kleinen Schritt feiern, und sich und seinen Hund sowieso <3 wer mag, darf natürlich gerne teilen

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Warum "Tut-Nix" plötzlich doch etwas tut <3 Für viele ist die Konfrontation von freilaufenden und angeleinten Hunden ein wiederkehrendes Debakel im Alltag. Die Situationen haben einen typischen Ablauf: Ein Hund, der aus guten und persönlichen Gründen an der Leine läuft, wird von einem anderen Hund ohne Leine "heimgesucht". Der Besitzer, ein winziger Punkt am Horizont, ruft noch ganz entspannt und naiv: "Der tut nix!" Hier enden Horizonte und hier beginnen viele persönliche Leidenswege, die den Hund an die Leine gebracht haben. Vielleicht finden sich einige in unserer Geschichte wieder. Mein flauschiger Straßenadel besaß ein perfektes Sozialverhalten mit klarer Körpersprache, bis ein psychisch degenerierter Hund ihn gebissen hatte, als er schon auf dem Rücken lag und sich ergab. Körperlich trug er nur ein Loch im Pelz davon, seelisch spüren wir den Schaden noch heute nach 10! Jahren. Sein Vertrauen in Hundebegegnungen war dahin, niemand durfte mehr an seinem Pöter schnuppern und Freundschaft schließen, es gab keine Differenzierung der Geschlechter oder Größen, alles wurde zum Feindbild. Praktisch sah es dann so aus, dass der ganze Körper erstarrte und sich sein Gesicht zu einer bizarren Fratze verzog, mir blieben dann ganze 0,3 Sekunden zur Verhinderung einer Eskalation. Dieser damalige "Unfall" hatte auch zur Folge, dass wir seit 10 Jahren auf keiner Hundewiese mehr waren, keine Hundestrände besuchten oder gemeinsam im See schwimmen konnten. Nicht, weil ich überall Mörderhunde sehe, sondern weil mein Hund es nervlich nicht mehr schaffte. Unsicherheit und Angst waren seine Motivation. Die von mir angeordnete Therapie bestand aus arrangierten Dates mit weiblichen Seniorhunden, die sein Vertrauen in Hundebegegnungen wieder stärkten. Danach folgten kleine, devote und in sich ruhende Rüden, denen er ziemlich egal war. Heute ist er relativ stabil und gelassen, nur bei seinen typischen Feindbildern flippt er noch aus, allerdings bleiben mir heute fast 30 Sekunden bis zur Eskalation. Ist doch ein kleiner Erfolg. Aber zurück zur Situation mit dieser Vorgeschichte. Mein Hund wetzt schon die Krallen und ihm klappen sämtliche Messer im Pelz auf. 3, 2, 1...das Scharmützel beginnt. Denn "Tut-Nix" hat zwar den Streit nicht angefangen, reagiert aber logischerweise in neun von zehn Fällen auf den Hooligan an der Leine. Aktion-Reaktion. Der Besitzer des freilaufenden T-Rex hat nun endlich den Ort des Geschehens erreicht und gibt mir schlaue Tipps wie: "Die machen das schon unter sich aus!" Das möchte ich gerne als eigenes Thema behandeln, aber soweit sei gesagt, dass niemand etwas unter sich regelt, solange ich atme. Und schon gar nicht, wenn die Proportionen 70 kg zu 20 kg stehen. Dann passiert leider etwas, was den T-Rex-Besitzer wirklich gruselt und ihn in seinen Träumen verfolgen wird. Mein dunkles ICH bahnt sich den Weg an die Oberfläche. Ehrlich, ich hätte es ihm gerne erspart, aber wenn es um das Leben meines Hundes geht, welches in meinen Händen liegt, kommt der weiblich Hulk zum Vorschein, gepaart mit einer wütenden Medusa. Aus diesem Grund wurde mein Hund noch nie ernsthaft verletzt und vertraut mir bedingungslos. Quintessenz dieser Vorkommnisse scheint häufig mangelnde Achtsamkeit oder mangelnder Respekt vor dem Tanzbereich anderer zu sein. Vielleicht haben sie auch noch keine bösen Erfahrungen gemacht und tragen stets sie rosarote Hundebrille. Es lässt sich gut mit dem Straßenverkehr vergleichen, wir haben eine Straßenverkehrsordnung, die auf Umsicht und Rücksicht ausgelegt ist. Wir halten uns daran, weil wir an unserem Leben und Auto hängen, jede Unachtsamkeit bezahlen wir mit Blechschaden, Körperverletzung oder schlimmstenfalls mit dem Tod. Die Hundeverkehrsordnung hingegen erscheint mir wie ein Autoscooter auf dem Rummel, es wird gerammt und geschnitten, ohne Rücksicht auf Verluste. Wäre mein Hund ein Auto würde er also jeden Tag mehrere Beulen und Dellen bekommen, so mancher Jeep hätte aus ihm einen Totalschaden gemacht. Wieso behandeln wir unsere Autos und die der anderen achtsamer als unsere Hunde, die wir doch mehr lieben und an denen unsere Herzen hängen? Wieso ist es so schwer, sich an klitzekleine Regeln, die einem in jeder Hundeschule beigebracht werden sollten, zu halten? Nicht jeder Hund kommt mit jedem aus, muss er auch nicht. Dahinter stehen viele individuelle Geschichten, die man wahrscheinlich nie erfahren wird. Hundekontakte sind natürlich wichtig für die Entwicklung unserer Hunde, aber eine vorherige Absprache der Kompatibilität kann viel Leid und Blut ersparen. Viele Hunde laufen auch an der Leine, damit sie nicht vom Opfer zum Täter werden, es hat also einen respektvollen Hintergrund, denn manche Tiere sind einfach austherapiert, nicht mehr zu reparieren, seelischer Totalschaden. Zum Seelenheil aller Hunde und deren körperlichen Unversehrtheit sollten wir uns an die Straßenverkehrsordnung halten und nicht Autoscooter fahren. Ein Auto kann ich ersetzen, das Leben unserer Hunde ist unbezahlbar <3 wer mag, darf natürlich gerne teilen

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Das Leben mit dem Tod <3 Als wenn das Leben an sich nicht schon absurd genug wäre, bringt das Leben mit dem Tod einen neuen Level der Absurdität mit sich. Nun sind gute zwei Wochen nach der exakten Diagnosestellung vergangen und der Tod ist unser ständiger Begleiter. Fast zwei Wochen lebte ich in einer schwarzen Blase der Fassungslosigkeit und habe irgendwie funktioniert. Der Tod kann uns jeden Tag ereilen, uns bleiben vielleicht noch Tage, Wochen oder Monate, keiner weiß es. Warten auf Tag X. Jeder Morgen ist wie ein Krimi, bei dem der Ausgang offen ist. Die Entscheidung trifft sich von selbst an dem Tag, an dem mein Hund die ersten Schmerzen vom Krebs hat, das wird der Tag sein, an dem er geht. Nur wohin? Die Konfrontation mit der eigenen Endlichkeit oder der eines geliebten Wesens zwingt mich immer wieder zur Auseinandersetzung mit der Thematik. Nicht, dass ich das nicht schon zig mal getan hätte, aber es gibt doch immer wieder neue Aspekte. Wie viele von euch habe ich auch schon viele Menschen und Tiere sterben sehen und begleitet, ich weiß, wie der biologische Tod funktioniert und ich weiß, dass die Energien der Verstorbenen unter uns sind. Der Kopf weiß das alles, aber es ist offensichtlich noch nicht im Herzen angekommen, um mich mit Leichtigkeit und Vertrauen zu erfüllen. Es bleibt ein mulmiges Endzeitgefühl, etwas Dunkles, das ich nicht greifen kann. Ich wünschte, ich wäre so reif und weise, dass ich den Tod im Kreislauf des Lebens als etwas ganz normales akzeptieren könnte und ich wünschte, ich wäre so mutig, ihm zu vertrauen. Aber ich kontrolliere ja lieber, als zu vertrauen. Andererseits habe ich es ja auch im Laufe der Jahre geschafft, dem Leben zu vertrauen, meinem Herz und meiner Intuition, beides sorgt für mich und öffnet mir immer die richtigen Türen. Es liegt also im eigenen Denken, wie man Situationen empfindet oder bewertet und wenn man die Situation nicht ändern kann, dann aber das eigene Denken. Dabei hat mir ein sehr intensiver Traum geholfen. Im Schlaf hatte ich ein Date mit dem Tod. Er war nicht der dunkle Gevatter oder Sensemann, sondern eine sehr mächtige, weise und liebevolle Lichtgestalt. Ich hingegen stand bockig mit verschränkten Armen da, nicht bereit, ihm meinen Hund zu überlassen und bat um Erklärungen. Er hole doch nur die Seelen ab und bringe sie zurück, war der erste Satz. Wohin bitte? In den Raum, in dem die Seelen wohnen, bevor sie ein bisschen Zeit in einem irdischen Körper verbringen. Ach so? Ja, die Wirklichkeit sei nicht die körperliche Materie mit einer Seele, sondern eine Seele, die sich verkörpern kann. Hä??? Die Seelen treffen sich auf der Erde, um zu lernen, sie haben Aufgaben miteinander zu erfüllen und wenn diese erfüllt sind, trennen sich die Wege, alles hat seine Zeit. Nee, ich muss bestimmt noch ganz viel mit meinem Hund lernen, das ist viel zu früh. Nein, er hat seine Aufgabe bei mir erfüllt und muss zurück, auf mich warten neue Herausforderungen und Aufgaben. Aber ich kann Veränderungen nicht ausstehen. (Selbst im Traum habe ich gemerkt, dass ich im Schlaf genauso anstrengend bin wie im Wachzustand, jeder Mensch hätte wahrscheinlich schon die Augen verdreht). Veränderungen würden mich wachsen lassen und für jeden Abschnitt und jede Aufgabe habe ich einen anderen Begleiter. Verstehe ich ja, aber irgendwie...da ist es wieder, das Problem mit dem Vertrauen, könnte ich bitte Beweise haben? Die Magie unseres Kennenlernens! Der Traum am Anfang! Alles ist rund. Ja, das sehe ich ein. Der Tod sagte, er sei das Tor zur Unendlichkeit. Er sei die Ewigkeit, er IST das Leben. Hier endete mein Traum und ich bin mit einem ganz neuen Gefühl erwacht. Das Dunkle war nicht mehr da, stattdessen innere Fülle und Ruhe. Meine Abwehrhaltung ist eingeknickt, das Vertrauen gewachsen. Vielleicht hat das Herz begriffen, was der Kopf ihm immer gesagt hat. Man muss Dinge fühlen, um sie zu verstehen. Dieser Traum hat mein Denken und meine Wahrnehmung verändert, ich fühle mich unheimlich getröstet und stabil, das ist erstmal die Hauptsache. Ob das nun alles so ist, kann ich ja erst beweisen, wenn ich selber sterbe, bis dahin übe ich mich im Glauben und Vertrauen, in der Hingabe, nicht nur an das Leben, sondern auch an den Tod. Wenn er dann demnächst bei uns klingelt, werde ich ihm die Seele meines Hundes mitgeben in dem Gefühl, dass er nur den Raum wechselt. Ich muss also nur die Tür öffnen, um ihn zu besuchen <3

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Vom Annehmen und Loslassen <3 Leih mir ein Tier "Ich will dir ein Tier für eine Weile leihen", hat Gott gesagt. "Damit du es lieben kannst, solange es lebt und trauern, wenn es tot ist. Ich kann dir nicht versprechen, dass es bleiben wird, weil alles von der Erde zurückkehren muss. Wirst du darauf aufpassen, für mich, bis ich es zurückrufe? Es wird dich bezaubern um dich zu erfreuen und sollte sein Bleiben nur kurz sein, du hast immer die Erinnerungen, um dich zu trösten. Willst du ihm all deine Liebe geben und nicht denken, dass deine Arbeit umsonst war? Und mich auch nicht hassen, wenn ich das Tier zu mir heim hole?" Mein Herz antwortete: "Mein Herr, dies soll geschehen. Für all die Freuden, die dieses Tier bringt, werde ich das Risiko der Trauer eingehen. Wir werden es mit Zärtlichkeit beschützen und es lieben, solange wir dürfen. Und für das Glück, das wir erfahren durften, werden wir für immer dankbar sein. Aber solltest du es früher zurückrufen, viel früher, als geplant, werden wir die tiefe Trauer meistern und versuchen, zu verstehen. Wenn unser geliebtes Tier diese Welt voll von Spannung und Zwietracht verlässt, schicke uns doch bitte eine andere bedürftige Seele, um sie ihr Leben lang zu lieben ..." - Autor unbekannt - Ich liebe dieses Gedicht, verdeutlicht es doch mehr als jedes andere, dass nicht die Tiere uns begleiten, sondern wir sie. Will man es nicht "Gott" nennen, trifft es vielleicht auch die "höhere Ordnung" oder die "Magie des Lebens". Ich glaube ganz fest an die Magie des Lebens, hat sie mich doch schon so oft überrascht und Dinge ineinander gefügt. "Die da oben" haben beschlossen, meinen Hund nach Hause zu holen, wo immer das auch sein mag. Sie haben beschlossen, dass unsere gemeinsame Zeit, in der ich ihn von Herzen lieben und hüten durfte, sich dem Ende zuneigt. Sie stellen mich vor die Aufgabe des Annehmens und Loslassens, ich habe keine andere Wahl, als sie zu meistern. Ich, der Kontrollfreak, der überall den Daumen drauf hat, darf jetzt noch nicht einmal den kleinen Zeh irgendwo drauf haben. Das Leben beugt mich in Dankbarkeit und einer tiefen Liebe, die noch lange nicht erschöpft ist. Ich versuche zu verstehen, warum der Lymphdrüsenkrebs vor sechs Wochen in mehreren Proben nicht erkannt werden wollte und mir eine andere Krankheit vorgegaukelt wurde. Mir bleibt nun nichts mehr zu tun, als diese Tatsache anzunehmen und palliativ einen würdevollen Abschied zu zelebrieren. Annehmen bedeutet für mich auch, mich nicht mit dem "Warum?" zu zermürben, es würde meine Kräfte aufzehren, die ich jetzt für den letzten Weg brauche, um für ihn stark zu sein. Ich bin sein Leben und seine Sonne, und solange ich innerlich scheine, ist seine Welt in Ordnung, nur so kann ich ihm auf dem dunklen Weg leuchten, damit auch er loslassen kann. Tiere fühlen sich oft verantwortlich für die Trauer ihrer Menschen, das habe ich schon häufig in Sterbegleitungen erlebt. Das erschwert das Loslassen erheblich und sie halten länger durch, als gut für sie wäre. So heiße ich den Tod willkommen, ein ungemütlicher Freund am Kaffeetisch, nimmt er doch eher als dass er gibt. Der Tod lässt auch nicht mit sich verhandeln, er gibt die Regeln vor, die wir alle zu akzeptieren haben. Das Leben und der Tod gehen Hand in Hand, das eine bedingt das andere, es gibt sie nur im Doppelpack. Das bedeutet, wir können die Magie des Lebens nicht spüren, ohne die Magie des Todes zu fürchten. Wer sich dem Leben hingibt, muss sich auch dem Tod schenken, bedingungslos. Jegliche Kontrolle entgleitet, die höhere Ordnung stellt sich wieder her. Ich hatte schon mal erzählt, dass ich einige Monate, bevor ich meinen Hund aus dem Tierheim geholt habe, von ihm geträumt hatte. Ich wusste, wie er heißt und wie er aussehen würde. Im Traum haben wir uns also schon verabredet für die Liebe auf der Erde, es kann doch magischer kaum sein. Und obwohl noch nicht alle Geschichten erzählt sind und meine Liebe immer noch brennt, ist unsere Verabredung bald vorbei. Ich versuche, im Fluss des Todes zu schwimmen, ich habe keinen Anker und keine Rettungsweste. Ich lasse mich treiben und vertraue auf die Richtigkeit des Geschehens, ich vertraue der Magie. Mein Hund geht nach Hause, und während ich seine Pfoten halte, bricht mein Herz in 1000 Stücke, aber meine Seele leuchtet ihm den Weg <3

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Kostbarkeiten des Lebens <3 "Genieße jeden Tag und Augenblick!" Ein Spruch, den jeder kennt und der uns zu mehr Achtsamkeit und Bewusstsein mahnt. Ich selber habe ihn als Postkarte an der Wand hängen. Die Karte hängt schon so lange dort, dass ich sie gar nicht mehr wahrnehme, sie ist selbstverständlich geworden, wie einige andere Dinge in meinem Leben vielleicht auch. Das sollte sich auf schmerzhafte Art ändern. Letzte Woche hatten mein Hund und ich ein paar schlimme Tage hinter uns, er wurde von komisch zu kränklich und über Nacht richtig krank. Meine Reihenfolge ging dementsprechend von gestresst zu panisch mit anschließendem Nervenzusammenbruch, über uns schwebte für 24 Stunden das schreckliche Wort "Lymphdrüsenkrebs", auch Lymphom genannt. Nach dem Tierarztbesuch war mein Hirn im Tilt-Modus und mein Herz hat schrecklich geblutet, in wenigen Wochen hätte alles vorbei sein können, ich war ein Wrack und in mir war alles schwarz. Wir lagen zusammen auf dem Boden, als mein Blick auf die besagte Postkarte an der Wand fiel. Dieser Augenblick, in dem ich mich mit seinem Tod auseinandersetzen musste, war plötzlich sehr bewusst und ergreifend. Wie kostbar seine regelmäßigen Atemzüge wurden, ein einfaches Zeichen von Leben, das vielleicht bald nicht mehr ist. Einatmen, ausatmen, leben und lieben, jetzt in diesem Augenblick, ganz bewusst. Wie selbstverständlich es manchmal ist, dass er da ist, eng verschmolzen mit mir und meiner Seele. Ich ließ unsere gemeinsamen Jahre vor meinem inneren Auge ablaufen, ich wollte doch noch so viel mit ihm machen, irgendwann, später. Wie schnell kann später zu spät sein. Unter anderem wünschte ich mir immer mal ein professionelles Fotoshooting von uns beiden, es würde wahrscheinlich nie mehr stattfinden. Wie verdammt kostbar das JETZT doch ist. In diesen schrecklichen Stunden des Wartens wurden mir noch andere Kostbarkeiten geschenkt. Da war meine Tierarztpraxis, die das Denken übernommen hatte, als ich nicht mehr konnte und auch am Wochenende mit mir im Kontakt stand. Da war unsere Chiropraktorin, die ebenso am Wochenende seine anderen Probleme behandelte. Meine Freundin, die in seiner komisch/kränklichen Phase nach ihm geschaut hat. Meine anderen Freunde, die meinem Nervenzusammenbruch abgefangen haben. Meine Nachbarn, die Schmackis mit Genesungswünschen an die Tür hängten. Da waren einige Facebookfreunde, die ich noch nie persönlich gesehen habe und uns per Handy beistanden. Jeder einzelne hat mir auf seine Art und Weise ein Geschenk gemacht, das mich mit tiefer Dankbarkeit erfüllt. Der erlösende Anruf kam Freitag, es ist wohl kein Lymphom. Wir haben einen neuen Jahrestag, uns wurde noch etwas kostbare Lebenszeit geschenkt. Das Fotoshooting ist gebucht. Und meine Freundin will mir jetzt schon mein Geschenk für meinen Geburtstag geben, der noch lange hin ist. Ich finde das schön, denn eigentlich ist wirklich jeder Tag für sich ein Geburtstag. Es ist ein Geschenk, dass man das, was man aufrichtig von Herzen liebt, jeden Tag berühren darf. Es ist ein Geschenk, dass wir jeden Morgen die Augen aufschlagen und atmen. Vielleicht sind sogar die Selbstverständlichkeiten des Lebens auch seine größten Kostbarkeiten, wenn man sie sich erstmal bewusst macht. Diese leisen und kleinen Dinge, vermeintlich unsichtbar. Ich schaue noch mal auf die Postkarte an der Wand, allerdings hat sich mein Gefühl dazu verändert, ich lese sie nicht nur, ich fühle sie. Und ich genieße jeden Schnarcher meines Hundes, der gerade unter der Karte liegt, was für ein Zufall. Vielleicht muss man Botschaften erst fühlen, um sie zu verstehen und leben. Wie faszinierend anders und intensiv die Wahrnehmung dann wird...<3 wer mag, darf natürlich gerne teilen

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Verantwortung bis über den Tod hinaus <3 Verantwortung ist ein schweres Wort, Verantwortung selbst kann eine erdrückende Angelegenheit sein, wenn man sie ernst nimmt. In erster Linie sind wir für uns selbst verantwortlich, für die Gestaltung unseres Lebens, unsere Worte, Taten und Handlungen, ebenso für die daraus resultierenden Konsequenzen. Für mich persönlich relativ entspannt, bis ein von mir abhängiges Lebewesen in mein Leben tritt, das kann ein Kind sein oder in meinem Fall ein Hund. Dann wird ein zwanghafter Perfektionismus aktiviert, perfekt nicht bezogen auf Äußerlichkeiten, sondern auf die seelischen Belange des kleinen Wesens. Auf der Prioritätenliste steht es über mir, eben weil es so abhängig ist und nicht für sich selbst sorgen oder Verantwortung für sich übernehmen kann. Das ist manchmal sehr anstrengend, es raubt mir einen Teil meiner Freiheit (die ich für die Liebe gerne aufgebe) und setzt mich latent unter Stress, denn mit dieser neuen Verantwortung ergeben sich viele "Was wäre, wenn...?" Probleme. Was, wenn ich richtig krank bin? Was, wenn ich meine Wohnung verliere? Was, wenn sich die berufliche Situation ändert? Ja, und was, wenn ich durch das Schicksal vor meinem Hund sterbe? Eine relativ geringe Chance, aber durchaus möglich und es hilft nichts, wenn man davor die Augen verschließt. Für alle Eventualitäten der Gegenwart gab es einen Plan, ich finde Pläne sehr beruhigend, auch wenn sie meistens nicht aufgehen. So habe ich an einem Wochenende vor vielen Jahren einen postmortalen Plan für uns beide geschrieben, der zwingend eingehalten werden muss. Es wäre für mich ein Albtraum, wenn mein Hund übrig bleibt und mein Umfeld sich fragt: "Wohin denn jetzt "damit"?" In diesem speziellen postmortalen Plan steht die Beschreibung meiner eigenen Beerdigung und die Verfügung meiner Organe etc., alles relativ emotionslos. Viel aufwühlender war die Vererbung meines Hundes, denn ich musste ja nicht nur sein Leben planen, sondern auch seine eigene Beerdigung. In dieser Verfügung ist alles, was sein Wohlergehen betrifft, fixiert. Die Menschen, die ihn übernehmen, weil sie seine Ängste kennen und ihn lieben, die Tierärzte und Kliniken, die ihn behandeln sollen, die Menschen, die gemeinsam die allerletzte Entscheidung treffen müssen, die Menschen, die bei seiner Erlösung anwesend sein sollen, die Mittel, mit denen es passieren soll und welche nicht. Und ganz wichtig, er darf niemals, nicht für eine Sekunde, in einem schwarzen Leichensack transportiert werden. Es gab noch nie in meinem Leben so einen perfekten Plan wie den für meinen Hund, falls ich verunfalle. Natürlich habe ich für dessen Umsetzung meine besten "Streitmächte" rekrutiert, sie verstehen meine Zwanghaftigkeit und werden sie durchsetzen. Die Auseinandersetzung mit dieser Thematik war sehr emotional und schmerzhaft, aber im Nachhinein ist eine große Erleichterung, dass ich die Last der Verantwortung auf anderen Schultern verteilt weiß, die sie genauso ernst nehmen wie ich. Viele Tiere enden im Tierheim durch den Tod ihrer Menschen, die sich zu Lebzeiten nicht abgesichert haben. Die Tiere haben eh schon Seelenschmerz und sind dazu auch noch völlig hilflos ausgeliefert, ihre traurigen Augen sprechen Bände. Solche tragischen Situationen sind ganz einfach zu verhindern, indem man sich die Mühe macht und die Eventualitäten der Verantwortung in jede Richtung absichert, meiner Meinung nach eine Pflicht für alle, die ihr Leben mit einem abhängigen Wesen teilen und bei denen es sich nicht automatisch innerhalb der Familie regelt <3

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Tiere mit Behinderung oder was macht das Leben lebenswert? <3 Neulich lief ich in der Stadt ca. 20 m hinter einem Dackel im Rolli, seine Hinterbeine waren gelähmt und er trug eine Windel. Es war mein erstes Erlebnis "in echt" außerhalb des Internets und in der Tat etwas sonderbar. Jeder der entgegenkommenden Passanten kommentierte das Bild, die artikulative Diarrhö der Jugend entzog sich leider meinem auditiven Verständnis, die anderen beurteilten das fremde Leben als Quälerei und nicht lebenswert. An der Ampel habe ich aufgeholt und konnte dem Hund in die Augen schauen, sie spiegelten das pralle Leben wider. Die irren Dackelaugen funkelten und waren voller Freude und Lebenshunger, wie konnte man das als nicht lebenswert verurteilen? Offensichtlich hat er sich mit seiner erworbenen Behinderung bestens arrangiert und sich innerlich nicht aufgegeben. Manche Hunde werden mit unvollständigen Gliedmaßen geboren und kennen es gar nicht anders, manche wiederum werden von Menschen absichtlich verstümmelt, ihnen werden alle Beine abgehackt oder die Wirbelsäule zertrümmert, so dass sie eigentlich zum Sterben verurteilt sind. Hier stellt sich die Frage nach "lebenswert" oder Euthanasie, aber was genau macht nun ein Leben lebenswert? Hängt es denn wirklich nur an der körperlichen Unversehrtheit? In den USA gibt es einen Menschen ohne Arme und Beine, einen sprechenden Torso sozusagen. Dieser Mensch reist umher und füllt ganze Stadthallen, in denen er vor körperlich unversehrten Menschen von der Liebe zum Leben spricht. Ist das nicht völlig absurd? Er, vermeintlich gebeutelt vom Leben, gibt Menschen, die alles haben, Kraft und Energie? Wenn man ihn reden hört, kann man sein Geheimnis fühlen, es ist die Liebe und Akzeptanz. Er ist erfüllt von der Liebe zu sich selbst und seinem Leben, diese Liebe ist seine Stärke, die er an andere weiter trägt, sein inneres Leuchten erhellt auch sein Umfeld. Ein vollständiger Körper ist wohl demnach nicht das schlagende Argument für ein lebenswertes Leben. Wie lebenswert sind manche Lebensumstände der Tiere? Eine körperlich intakte Muttersau, die wochenlang zu Boden gedrückt wird, ist bestimmt weniger glücklich als ein zweibeiniger Hund, der in Freiheit und Liebe lebt. Und wenn ich mir Videos von Rollihunden anschaue, die voller Energie durch den Wald knallen, dann erscheinen sie mir auch glücklicher als ein "normaler" Hund, der vielleicht ständig allein ist und nicht verstanden wird. Die Definition des Wörtchens "lebenswert" umfasst so viele Faktoren, die ich hier gar nicht alle differenzieren kann, besonders im Vergleich von Mensch und Tier. Die Quintessenz ist jedoch, dass ich mir aus der Perspektive meines unversehrten Körpers nicht anmaßen kann, über andere Leben zu urteilen. Ebenso sollte die oben genannte Entscheidung aus Sicht der verstümmelten Tiere getroffen werden, Maßstab ist nicht die Anzahl der Beine, sondern das Funkeln in den Augen und der Lebenshunger. Und wahrscheinlich können wir insbesondere von diesen Tieren und Menschen eine Menge lernen, nämlich unser inneres Licht zu entzünden und die Liebe zum Leben entdecken <3 wer mag, darf natürlich gerne teilen

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NEAR Tierkommunikation Ines Kizildere