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NABU Gut Sunder

Sunder 1, Winsen (Aller), Germany
Nonprofit Organization

Description

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Umweltbildungs- und Naturerlebniszentrum am Rande der Lüneburger Heide, www.nabu-gutsunder.de "Sehen, was sonst verborgen ist", heißt es im Tierfilmzentrum "NABU-Wildtiernis" auf NABU Gut Sunder.

Wunderschön gelegen im Naturschutzgebiet Meißendorfer Teiche/Bannetzer Moor, übertragen neun Kameras Aufnahmen von frei lebenen Tieren, wie sie so noch nicht gezeigt wurden - in HD.
Zu bestaunen sind die Aufnahmen in einer interaktiven Ausstellung.

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Aktion / Schwalben NABU zeichnet schwalbenfreundliche Häuser aus Schwalbenfreunde weiter gesucht - Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer _____________________________________________________________ Hannover – Alles neu macht bekanntlich der Mai, aber auch im Sommer haben Umbaumaßnahmen an Häusern Hochkonjunktur. Neben den positiven Auswirkungen auf das Gebäude, haben diese jedoch auch negative Einflüsse auf gebäudebrütende Vogelarten wie den Schwalben Immer wieder kommt es dabei vor, dass Nester entfernt werden. Häufig sorgt vor allem der Kot unter dem Nest für Ärger. „Dabei kann ein sogenanntes Kotbrett – richtig und nicht zu nah am Nest angebracht – Abhilfe schaffen. Mit ein bisschen Toleranz gelingt das Zusammenleben dann erfahrungsgemäß sehr gut“, so der NABU Niedersachsen. Für Schwalbeneltern sei es ohnehin immer schwieriger einen Platz zu finden, an dem sie ihren Nachwuchs aufziehen können. Deshalb hat der NABU in Niedersachsen vor Jahren die Aktion „Schwalben willkommen“ ins Leben gerufen. Knapp 3.050 Häuser haben NABU-Aktive mittlerweile dafür ausgezeichnet, dass die sprichwörtlichen Glücksboten dort willkommen sind und aus ihren über 4.000 Kilometer entfernten Überwinterungsgebieten südlich der Sahara jedes Frühjahr wieder dorthin zurückkehren können. Schwalben haben sich als Kulturfolger an eine durch den Menschen geprägte Umgebung angepasst und ihre ursprünglichen Brutplätze an felsigen Steilküsten gegen Hauswände oder Ställe eingetauscht. Trotzdem nehmen die Schwalbenbestände seit Jahren ab. Was ihnen zu schaffen macht, sind unter anderem die Sanierung vieler Gebäude. „Es fehlen geeignete Brutmöglichkeiten an oder in Gebäuden. Auch feuchter Lehm als Baumaterial für Nester ist immer schwieriger zu finden. Und wegen des gestiegenen Pestizideinsatzes in der Landwirtschaft gibt es weniger Insekten und damit weniger Nahrung für die Schwalben“, fasst der NABU zusammen. „Dabei gehören die Flugkünstler seit Jahrhunderten zum Bild der Dörfer und Städte im Land. Ihre draufgängerischen Flugdarbietungen dienen übrigens der Nahrungssuche: Schwalben ernähren sich von fliegenden Insekten und im Luftstrom treibenden Spinnen, die sie im Flug erbeuten. Die Unterstützung der Sommerboten an Gebäudefassaden verdient Anerkennung. Mit einem solchen wertvollen und wichtigen Artenschutzbeitrag werden schwalbenfreundliche Häuser ausgezeichnet. Per E-Mail oder Post kann man sich mit einem ausgefüllten Antrag für die beliebte Plakette bewerben. Diesen kann man entweder im Internet unter www.nabu-niedersachsen.de/schwalben herunterladen oder einfach beim NABU Niedersachen per Mail unter info@nabu-niedersachsen.de oder per Brief an Alleestraße 36, 30167 Hannover anfordern. Ein Leitfaden zum Schwalbenschutz ‚Schwalben willkommen‘ konnte mit Unterstützung der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung erstellt werden und ist kostenlos gegen fünf Briefmarken zu 70 Cent für die Versandkostenpauschale erhältlich beim NABU Niedersachsen, Alleestraße 36, 30167 Hannover. Die wichtigsten Fakten zu Schwalben sowie der gesetzlichen Situation hat der NABU im Schnellüberblick unter www.nabu-niedersachsen.de/schwalben zusammengefasst. Weitere Informationen zur NABU-Aktion im Netz unter: www.NABU-niedersachsen.de/schwalben ------------------------------------------------------------------------- NABU Niedersachsen - Pressestelle Ulrich Thüre | Philip Foth Telefon: 0511-9 11 05-27 |-33 Fax: 0511-9 11 05 40 | E-Mail: ulrich.thuere@NABU-niedersachsen.de, philip.foth@NABU-niedersachsen.de www.NABU-niedersachsen.de Redaktion: Ulrich Thüre, Philip Foth +++++

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Vampirfledermäuse und Krötenzauber – Der Ursprung der Tiermythen 25.08.-27.08.2017 Dr. Utz Anhalt, Historiker für Mensch-Tier-Verhältnisse (Hannover) Feuersalamander leben im Feuer, Kröten verzaubern mit ihrem Blick, Schwalben überwintern unter dem Eis, Gänse sind dumm, das hässliche Entlein wird zum schönen Schwan, Vampire verwandeln sich in Fledermäuse, Eulen sind die Augen und Ohren der Hexen. Wo liegt der Ursprung solcher Vorstellungen? Warum galt der Kolkrabe als Todesbringer, versteckt der Hase zu Ostern die Eier, warum wurde die Schlange zum Drachen, und warum kann die Kröte zaubern? Das und noch viel mehr erfahren die Teilnehmer, lernen Tiere als Sinnbild für menschliche Gesellschaften kennen und die Unterschiede zur biologischen Realität. Das Seminar eignet sich auch für Teilnehmer, die bereits in den letzten Jahren dabei waren. Beginn Freitag, 19 Uhr, Abschluss Sonntag 14 Uhr Ermäßigter Preis für NABU-Mitglieder: 182 Euro/Pers. inkl. Verpflegung zzgl. Übernachtung Preis für alle anderen: 202 Euro/Pers. inkl. Verpflegung zzgl. Übernachtung Foto: Erdkröte von Kathy Büscher, NABU FotoClub

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Spinnen – überall vorhanden aber meist unbekannt 25.08.-27.08.2017 Dr. Martin Kreuels, Dipl. Biologe (Münster) Der Spinnenkurs möchte den Teilnehmern einen Zugang zu einer Tiergruppe ebnen, die zwar überall gegenwärtig ist, über die aber die Meisten nur wenig wissen. Er richtet sich dabei an alle Interessierten. Neben einer Einführung in die Morphologie, werden Artkenntnisse und biologische Inhalte vermittelt. In Exkursionen werden wir Spinnen vor Ort fangen, im Gelände ansprechen und bestimmen. In Gesprächen werden wir immer wieder Ausflüge zur Kulturgeschichte und die verbreitete Angst vor Spinnen beleuchten. Für Schädlingsbekämpfer, Mediziner und Medizinstudenten wird der Kurs die in den letzten Jahren neu eingewanderten Spinnenarten und ihr Gefahrenpotential für den Menschen behandeln. Ebenfalls Teil des Kurses sind die Zecken als Spinnenverwandte. Hierbei geht es um ihre Erkennung, Nachweise im Gelände, medizinische Bedeutung als Krankheitsüberträger und um den Schutz vor Bissen für den Menschen. Freitag, 19 Uhr (Hofführung um 17 Uhr) bis Sonntag 14 Uhr Ermäßigter Preis für NABU-Mitglieder: 182 Euro/Pers. inkl. Verpflegung zzgl. Übernachtung Preis für alle anderen: 202 Euro/Pers. inkl. Verpflegung zzgl. Übernachtung Foto: Krzysztof Wesolowski, NABU FotoClub

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3. Imkertag 2017 – Die Ernte und die Vielfalt des Honigs 19.08.2017 Carsten Heine, Imker (Meißendorf) Wie kommt der Honig in die Gläser? Die schonende Entnahme der Waben, die Entdeckelung und das Schleudern des Honigs haben jetzt Saison. Die Teilnehmer schauen in das Bienenvolk und lernen die Methode der Wabenentnahme, probieren den Honig, verstehen das Schleudern, Rühren und Abfüllen des Honigs. Ebenso bekommen sie Informationen darüber, wie die verschiedenen Sorten entstehen und warum die Bienen so eifrig sammeln. Für Erwachsene und Kinder. Keine Vorkenntnisse erforderlich. Treffpunkt am Info-Zentrum. Schutzkleidung – wenn vorhanden – bitte mitbringen. Ermäßigter Preis für NABU-Mitglieder: 21 Euro/Erw., Preis für alle anderen: 31 Euro/Erw., Kinder von 6-14 Jahren erhalten 50 % Ermäßigung. Anmeldung erforderlich. Foto: Kathy Büscher, NABU FotoClub

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Fledermäuse – Faszination in der Nacht (Winsen/A, NABU Gut Sunder) Fledermäuse sind faszinierende Jäger der Nacht und mit vielen Geheimnissen verwoben. Erst in den letzten Jahren rückten diese Tiere in das Interesse von Wissenschaft und Technik. Die größte Menge der Erfahrungen an und mit heimischen Fledermausarten sammelten ehrenamtliche Forscher und Naturschützer. Dieser Lehrgang führt unbedarfte Einsteiger an das Thema heran. In der Theorie werden Grundlagen zum Fledermausschutz, zur Bestimmung der einzelnen Arten am Tier, Präparat oder über den Ultraschall durchgeführt. Praktische Übungen wie Telemetrie, Nistkasten- und Brutkontrollen, Netzfang und andere Methoden werden erläutert und getestet. Die Biologen Paul Schnitzler und Milan Podany sind langjährig erfahrene Praktiker in Sachen Fledermausschutz. Sie führen an diesem Wochenende vom 18.08.-20.08.2017 in lockerer Form die Teilnehmer in das Thema ein und stehen zur Beantwortung aller Fragen zur Verfügung. Beginn Freitag 19 Uhr (Anreise ab 16 Uhr), Abschluss Sonntag 14 Uhr Ermäßigter Preis für NABU-Mitglieder: 191 Euro/Pers. inkl. Verpflegung, zzgl. Übernachtung Preis für alle anderen: 211 Euro/Pers. inkl. Verpflegung, zzgl. Übernachtung Anmeldung und Info unter info@NABU-GutSunder.de od. tel. 05056-970111. Foto von Milan Podany: Fledermaus in der Lichtschranke

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Der nächste Backtag bei uns ist am 13. August ab 13 Uhr!

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Vogelschutz / Heckenschnitt Warten mit dem Heckenschnitt NABU bittet um Rücksichtnahme auf brütende Vögel ________________________________________________________________ Hannover – Der NABU Niedersachsen bittet alle Gartenbesitzer, sich noch vier Wochen mit dem Hecken- und Strauchschnitt zu gedulden. Bis Ende Juli brüten viele Singvögel im Schutz des dichten Blattwerks in Gärten und Parkanlagen. In guten Jahren bringen sie mehrmals Nachwuchs zur Welt. Durch Schnittmaßnahmen können sie so stark gestört werden, dass sie ihre Brut aufgeben. „Die Jungvögel von Amseln, Grünfinken, Grasmücken und Zaunkönigen sind flügge geworden. Wer jetzt seine Sträucher schneidet, riskiert das Leben der fröhlichen Sängerschar“, erläutert der NABU Niedersachsen. „Auch finden Beutegreifer die Nester mit den Jungvögeln viel einfacher, wenn schützende Zweige weggeschnitten werden.“ In den letzten Tagen hat der NABU in seiner Landesgeschäftsstelle in Hannover Anrufe besorgter Bürger erhalten, die von teils radikalen Heckenschnitten berichten. „Es gibt immer wieder Schilderungen von tot aufgefundenen Jungvögeln unter frisch gestutzten Hecken“, so der NABU. Es könne nicht angehen, dass Hecken und Gebüsche ohne jede Rücksicht kahl geschoren würden. „Auf jeden Fall gehört vor dem Schnitt eine intensive Suche nach belegten Nestern in den Sträuchern dazu!“. Heckenabschnitte mit einem bewohnten Vogelnest dürften nicht oder nur sehr vorsichtig beschnitten werden. Gesetzlich muss jeder, der Hecken schneidet, darauf achten, Vögel und andere wild lebende Tiere nicht mutwillig zu beeinträchtigen und ihre Lebensstätten nicht zu zerstören. „In der Zeit von März bis Ende September darf nur der Jahreszuwachs von Hecken und Gebüschen entfernt werden. Das Abrasieren ganzer Hecken ist in dieser Zeit verboten“, so der NABU. Die Artenschutz-Bestimmungen des Naturschutzgesetzes gelten nicht nur für die freie Landschaft, sondern auch für Gärten und andere Grünflächen in Dörfern und Städten. Eine „Arbeits- und Informationshilfe Heckenschnitt“ sowie Tipps zur Heckenpflege unter https://niedersachsen.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/tipps-haus-garten/13925.html Der NABU Niedersachsen gibt in seiner 30-seitigen Bauplansammlung für Nisthilfen und der Broschüre „Gartenlust“ gute Tipps, wie man den Vögeln einen geeigneten Nistplatz im Garten bieten kann. Dieses Infopaket kann angefordert werden gegen Einsendung von 5 Euro beim NABU Niedersachsen, Stichwort „Gute Vorsätze“, Alleestraße 36, 30167 Hannover. HINTERGRUND In dem seit 1. März 2010 gültigen Bundesnaturschutzgesetz heißt es in Paragraph 39: 'Es ist verboten, Bäume, die außerhalb des Waldes, von Kurzumtriebsplantagen oder gärtnerisch genutzten Grundflächen stehen, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen; zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen.' Da der Gesetzgeber mit 'gärtnerisch genutzten Grundflächen' auch private Haus- und Kleingärten, unabhängig davon ob es sich um Zier- oder Nutzgärten oder um Kleingartenanlagen handelt, meint, gilt: Das Verbot findet für Bäume in privaten Haus- und Kleingärten in Niedersachsen keine Anwendung. Artenschutzrechtliche Regelungen sind jedoch zu beachten. Für Straßenbäume, die auf öffentlichen Grundflächen stehen, sowie für Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze dagegen gelten die Verbote des §39 BNatSchG uneingeschränkt. ------------------------------------------------------------------------- NABU Niedersachsen – Pressestelle Ulrich Thüre | Philip Foth Telefon: 0511-9 11 05-27 |-33 Fax: 0511-9 11 05 40 | E-Mail: ulrich.thuere@NABU-niedersachsen.de, philip.foth@NABU-niedersachsen.de www.NABU-niedersachsen.de Redaktion: Ulrich Thüre, Philip Foth +++++

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Umwelt/Pestizide NABU rät Freizeitgärtnern zum Verzicht auf Glyphosat & Co. Miller: Pestizide im Garten gefährden die biologische Vielfalt ________________________________________________________________ Berlin, Hannover – In Deutschland werden jährlich über 7.000 Tonnen Pestizide in Haus- und Kleingärten verwendet. Ganz vorne mit dabei: Glyphosat, das Totalherbizid, das seit Jahren Negativschlagzeilen macht durch seine enormen Risiken für Mensch und Natur. Über 70 Tonnen dieses Wirkstoffs werden hierzulande pro Jahr durch Privatanwender ausgebracht. In 44 Produkten ist das Gift für nicht-berufliche Anwender zugelassen. Der NABU hatte 2015 in einer Online-Aktion an Baumärkte und Gartencenter appelliert, Glyphosat auszulisten. Fast alle großen Märkte haben reagiert und bieten das Herbizid nicht mehr an. „Das gestiegene Umweltbewusstsein der Verbraucher und der Protest des NABU zur Auslistung glyphosathaltiger Produkte aus dem stationären Handel zeigen erste Früchte. Mittlerweile verkauft ein Großteil der Baumärkte kein Glyphosat mehr“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Leider hinke der Online-Handel dieser Entwicklung hinterher. Nach NABU-Recherchen ist es nach wie vor möglich, über Online-Shops eine Vielzahl glyphosathaltiger Produkte zu bestellen. Stichproben haben ergeben, dass trotz Vorschriften, die Abgabebedingungen nicht besonders streng sind. Keiner der getesteten Online-Anbieter wird den Vorschriften tatsächlich in vollem Umfang gerecht. „Es ist offensichtlich, dass der Online-Handel den gesetzlichen Vorgaben zur Informationspflicht über Anwendung, Entsorgung und Alternativen zum Pestizideinsatz sowie zur Ermöglichung von Rückfragen nur lückenhaft nachkommt“, so Miller weiter. Vor diesem Hintergrund appelliert der NABU erneut an Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, den Privatgebrauch von Glyphosat zu verbieten. Andere EU-Mitgliedstaaten wie Frankreich oder Belgien haben hier bereits weitaus restriktivere Regelungen getroffen und wollen die Anwendung für den Privatgebrauch komplett verbieten. Dabei ist Glyphosat nur einer unter vielen bedenklichen Wirkstoffen, die in Gärten Anwendung finden. In Deutschland sind weitere 51 Pestizid-Produkte für den Privatgebrauch zugelassen, die erhebliche ökologische Risiken bergen. Sie enthalten die Wirkstoffe Abamectin und Methiocarb (gegen Insekten wie Blattläuse), Deltamethrin, Dimethoat und Thiacloprid (gegen Insekten) oder Metiram (gegen Pilzbefall). Je nach Wirkstoff dürfen sie nicht in Gewässer gelangen, sind giftig für Fische oder Algen und können Bienen und viele weitere Nutzorganismen schädigen. Die negativen ökologischen Folgen werden durch das oftmals geringe Fachwissen von Freizeitgärtnern beim Umgang mit Pestiziden teilweise noch verstärkt. „Unerlaubte Anwendungen, wie die Ausbringung von Pestiziden auf befestigten Flächen oder blühenden Pflanzen, sind an der Tagesordnung“, so NABU-Pestizidexperte Till-David Schade. Dabei seien sich wohl die wenigsten Nutzer darüber im Klaren, dass Fehlanwendungen zu einer Bußgeldstrafe von bis zu 50.000 Euro führen können. Auch die falsche Entsorgung von Resten und Behältnissen stelle ein ernstzunehmendes Problem dar: „Nur ein Bruchteil der Anwender bringt die Produkte zu Sondermüllannahmestellen“, so Schade. Der NABU appelliert an Freizeitgärtner konsequent auf Glyphosat & Co. zu verzichten. „Auch zu Spritzmitteln, die biologische Inhaltsstoffe enthalten, sollte nur in Ausnahmefällen gegriffen werden. Auch sie haben erhebliche Wirkungen auf sogenannte Nichtzielorganismen“, so Schade weiter. In Deutschland gibt es etwa 20 Millionen Haus- und Kleingärten, die zusammen eine Fläche von rund 46.000 Hektar einnehmen. Damit sind Gärten und die dort vorkommenden Tiere und Pflanzen ein wichtiger Baustein zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Die Alternativen zum Pestizideinsatz sind zahlreich. Sei es durch den Griff zur Hacke oder die Anpflanzung von Bodendeckern wie der Großen Braunelle oder dem Gewöhnlichen Leberblümchen. Ebenso die Auswahl standortangepasster, heimischer Pflanzen kann die Notwendigkeit von Pestiziden erheblich einschränken. Sie sind pflegearm und viel robuster als empfindliche Exoten. In einer Online-Meldeaktion ruft der NABU-Hobbygärtner dazu auf, Unternehmen zu nennen, wo Produkte mit Glyphosat und anderen Giften noch erhältlich sind. Die Eingabe entsprechender Meldungen ist unter www.nabu.de/glyphosat-melden möglich. Kostenfreie Info-Grafiken zu Glyphosat: www.NABU.de/presse/fotos/#glyphosat Baumärkte listen glyphosathaltige Produkte nach NABU-Protest aus: www.NABU.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/aktivitaeten/18914.html Für Rückfragen: Till-David Schade, , NABU-Experte für Biologische Vielfalt, Tel. +49 (0)30.284984-1577, E-Mail: Till-David.Schade@NABU.de ------------------------------------------------------------------------------------------------------------- NABU-Pressestelle Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper Tel. +49 (0)30.28 49 84-1510 | -1952 | -1722 | -1958 Fax: +49 (0)30.28 49 84-2000 | E-Mail: presse@NABU.de

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Fotoseminar: Naturaufnahmen in einem einzigartigen Naturschutzgebiet – Fotoseminar für Einsteiger und Fortgschrittene 11.08.-13.08.2017 Marcus Jacobs, Fotograf (Winsen/A.) www.marcusjacobs.de Ausgangspunkt ist NABU Gut Sunder in Meißendorf. Zur Fotoausstattung gehört die digitale Spiegelreflexkamera mit einem Weitwinkel-, Makro-, und gern auch einem Teleobjektiv. Wir starten unseren Fotowalk in den frühen Morgenstunden. Dabei entstehen faszinierende Landschaftsaufnahmen bei sanftem Licht und Makroaufnahmen, z.B. von noch feuchten Libellenflügeln. Wer lieber den Eisvogel durch das Teleobjektiv beobachten möchte und im richtigen Augenblick den Auslöser betätigen will, kann diesen wunderschönen Vogel geschützt aus einer Ansitzhütte heraus fotografieren. Ablauf: Wir beginnen diesen einzigartigen Fotoworkshop am Freitag den 11. August 2017 um 18.00 mit einem Grundlagen-Theorieteil. Der erste Tage geht bis ca. 20.30. Am Folgetag starten wir dann sehr früh um 05.00 mit dem Fotowalk durch die Teichlandschaft, die uns wunderschöne Motive zur Verfügung stellt. Zwischendurch wechseln wir von dem Weitwinkel auf das Makroobjektiv. Mit etwas Glück können wir auch den Seeadler auf der Wanderung sichten und ablichten. Nach einer ausgiebigen Mittagspause von ca. 11.00 bis ca. 17.00 Uhr setzen wir den Fotowalk in den Sonnenuntergang fort. Hier nutzen wir die Teichlandschaft für besondere Stimmungsbilder. Damit beenden wir gegen 22.30 den zweiten Tag. Am Sonntag treffen wir uns um 10.00 für eine abschließende Bildbesprechung bei der wir ausgewählte Teilnehmerbilder beispielhaft anschauen und diskutieren. Das Ende des Fotoseminars ist gegen 13.00 Uhr. Freitag, 18 Uhr, bis Sonntag, 14 Uhr Ermäßigter Preis für NABU-Mitglieder: 182 Euro/Pers. inkl. Verpflegung zzgl. Übernachtung Preis für alle anderen: 202 Euro/Pers. inkl. Verpflegung zzgl. Übernachtung

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