Top Local Places

Gnadenfels

Willbecker Straße 77, Erkrath, Germany
Religious Organization

Description

ad

Wir sind ein bibeltreues Gemeindegründungsprojekt, welches die Menschen in unserem Umfeld mit dem Evangelium erreichen will und die Gläubigen stärken.

RECENT FACEBOOK POSTS

facebook.com

Wir sind nun wieder zurück in unserer Reihe über das Matthäusevangelium. Hier unsere Predigt von Sonntag: Goethe hat einmal gesagt: “Ins Sichere willst du dich betten! Ich liebe mir inneren Streit: Denn wenn wir die Zweifel nicht hätten, wo wäre denn frohe Gewißheit?“Oftmals werden Zweifel, vor allen unter Christen, als Schwäche gesehen, die schlicht falsch ist. Zweifel gehören einfach nicht zum Glauben dazu. Das geht soweit, dass Menschen der christliche Glaube abgesprochen wird, wenn sie mit großen Zweifeln zu kämpfen haben. Schließlich scheint das auch mit dem übereinzustimmen, was die Bibel sagt, oder? Wir sollen am Glauben festhalten, bis zum Ende ausharren. Da haben Zweifel keinen Raum, oder? Eine der bekanntesten Ereignisse in der Bibel, wo wir Zweifel sehen, ist sicherlich bei Thomas, dem Apostel. Er hat, obwohl Jesus sie intensiv darauf vorbereitet hat, einfach nicht glauben können, dass Jesus auferstanden ist. Johannes berichtet uns in seinem Evangelium, wie damals alles ablief. Jesus war den Jüngern nach Seiner Auferstehung erschienen. Aber sie waren nicht komplett. Daher lesen wir in Johannes 20,24.25..: „Thomas aber, einer der Zwölf, der Zwilling genannt wird, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Da sagten die anderen Jünger zu ihm: »Wir haben den Herrn gesehen.« Er aber sagte zu ihnen: »Wenn ich nicht in seinen Händen die Nägelmale sehe und meinen Finger in die Nägelmale lege und meine Hand in seine Seite lege, kann ich es nicht glauben.« Dieser Mann war 3 Jahre lang einer der engsten Vertrauten von Jesus. Er kannte all die anderen Zeugen, die ihm gesagt haben, dass Jesus auferstanden ist. Trotzdem sagt er: Bis ich es selbst sehen, kann ich es nicht glauben. Er wurde dann nicht von den anderen überzeugt. Nein, Jesus hat sich Thomas offenbart, um seine Zweifel aus dem Weg zu räumen: „Acht Tage später waren seine Jünger wieder im Haus, und Thomas war bei ihnen. Da kam Jesus, als die Türen verschlossen waren, und trat in ihre Mitte und sagte: »Friede sei mit euch!« Danach sagte er zu Thomas: »Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!« Thomas antwortete ihm: »Mein Herr und mein Gott!“ So wurde aus dem zweifelnden Thomas, der für Jesus brennende Apostel Thomas. Der Kirchengeschichte nach zog er aus Jerusalem aus und hat in dem heutigen Irak, Iran und Südindien über Jahrzehnte das Evangelium treu und mutig verkündigt. Genau aus diesem Grund wurde er dann auch hingerichtet. Er, der große Zweifler, starb als Zeuge für Jesus. Mit Gottes Hilfe hat er seine Zweifel nicht geleugnet, sondern sie überwunden im Glauben. Daher war er ein so großes Zeugnis und Einfluss für das Evangelium. Er konnte sagen, dass er selbst am Anfang gezweifelt hat, aber Jesus selbst sehen durfte. Er zeigt uns, dass Zweifel dazugehören. Das sehen wir auch bei vielen anderen Gläubigen im AT und NT. Es ist ein Kampf, den jeder kämpfen muss. Die einzige Frage ist nur, wie intensiv und auf welche Art. Heute werden wir uns im Rahmen unserer Reihe über das Matthäusevangelium mit einem Mann auseinandersetzen, der auch gezweifelt hat: Johannes der Täufer. Wir werden uns seinen Kampf mit Zweifeln ansehen und auch auf das sehen, womit du vielleicht kämpfst. Dann wollen wir uns ansehen, wie Gottes Wort uns eine Hilfe in Zeiten des Zweifelns ist und das wir im Vertrauen auf Jesus auf unsere Zweifel antworten sollen.

facebook.com

Unsere Predigt von heute aus unserem Gottesdienst ist jetzt schon für euch online: Zu Weihnachten verändert sich unsere Gesellschaft und unsere Städte. Überall machen Weihnachtsmärkte auf und die Menschen kommen in Scharen, um dort zusammen etwas zu essen, zu trinken, zu kaufen und Gemeinschaft zu haben. Es werden Weihnachtslieder gesungen und in vielen Wohnzimmern steht ein Weihnachtsbaum. Die Werbung ist voll mit Weihnachten und was man alles seinen Lieben schenken kann. Der Weihnachtsmann gehört mit zu den Stars der Firmen, ob auf dem Bildschirm oder vor allen in Schokolade gegossen. Weihnachten ist das Familienfest schlechthin hier in Deutschland. Die Lebensmittelfirmen und viele andere Branchen machen hier einen entscheidenden Teil ihres Umsatzes. Spielzeugfirmen machen nahezu ein Drittel ihrer gesamten Einnahmen im Weihnachtsgeschäft. Buchverlage sogar rund ein Viertel ihrer Jahresumsätze. Unter dem Baum muss schließlich etwas Schönes liegen und das Essen muss gut sein. Es ist das Fest der Liebe, was besonders sein muss. Nur worum geht es wirklich bei Weihnachten? Was steht im Zentrum von dem Fest, was wir heute feiern? Ist es die Zeit mit der Familie oder etwas anderes? Viele wissen, dass es auch einen Grund hat, der mit dem Christentum zusammenhängt. Du wärst heute nicht hier, wenn du nicht wissen würdest, dass man zu Weihnachten in einen Gottesdienst geht. Aber was ist das, was eigentlich in das Zentrum von Weihnachten gehört?Das wollen wir uns heute zusammen anhand der Bibel ansehen. Wir hatten vorhin schon aus dem Lukasevangelium gehört, dass es sich um die Geburt Jesu handelt, die wir an diesen Tagen feiern. Wir feiern, dass der Sohn Gottes Mensch wurde und was alles damit verbunden ist. Weihnachten ist eines der beiden wichtigsten christlichen Feste. Der christliche Glaube steht im Zentrum von Weihnachten. Wir werden uns mit 1.Johannes 1 anschauen, was wirklich an diesen Tagen das Wichtige ist. Wir werden sehen, was die wahre Person und Botschaft im Zentrum von Weihnachten ist, was die wahre Gemeinschaft im Zentrum von Weihnachten ist und was die wahre Freude.

facebook.com

Wir laden dich herzlich zu unserem Gottesdienst am Heilig Abend ein. Wir wollen zusammen Weihnachten feiern und die Frage klären, was das wahre Zentrum von diesem Fest ist. Mit Weihnachtsliedern und einer Predigt zu dieser Frage, wollen wir diesen Gottesdienst zu einer guten Zeit der Gemeinschaft machen, egal ob du Teil der Gemeinde bist, ein Bekannter oder zum ersten Mal kommst. Wir freuen uns auf dich.

facebook.com

Wenn du das Wort Einstellung hörst, dann denkst du vielleicht an alle möglichen Geräte, Handys, Computer oder sonst etwas, wo du die Einstellungen ändern kannst. Aber die Frage nach deiner inneren Einstellung zum Leben und deinem Umfeld gehören zu den Themen unserer Tage. Wenn du bei Google nach „Einstellung zum Leben“ suchst, findest du über 25 Millionen Einträge. Im Vergleich, wenn du nach „Evangelium“ googlest, findest du 8,7 Millionen Einträge. Unter dem Suchbegriff „Sinn des Lebens“ findest du gute 11 Millionen Treffer. Kurz gesagt: Es beschäftigt heute die Menschen, wie sie eine richtige Einstellung zum Leben gewinnen. Dafür findet man viele Ratgeber. Einer gibt diese 10 Schritte als Erfolgsgeheimnis weiter: Sorge für einen richtigen Start in den Tag Schau in dich hinein Morgen sieht die Welt schon anders aus Lade deine Batterie wieder auf Sei optimistisch Wähle weise, mit wem du dich umgibst Erlaube es dir zu träumen Nimm dir Zeit für dich selbst Beginne, jederzeit von anderen zu lernen Gönne dir eine Pause Jeder scheint dir sagen zu wollen, wie du deine Einstellung zum Leben optimierst. Genau das ist auch z.B. das Geschäft von einem Lebenscoach. Er soll dir helfen, endlich zu der Version von dir zu werden, die du sein willst. Du sollst so zu dem Vater, Ehemann, Mutter, Ehefrau, Angestellter, Chef oder sonst etwas werden, wie es wirklich zum Leben passt. So sollst du Krisensicher und stark werden. Bei all den Ratgebern ist aber die Frage, wie du wirklich die richtige Einstellung zum Leben gewinnen kannst. Jesus hat uns bereits in der Bergpredigt gezeigt, was wir für eine Einstellung zum Leben haben sollen. Lasst uns Matthäus 6,19-24. lesen (Seite 959). Im Grunde zeigt Jesus dir und mir, dass es eine Frage der Entscheidungen ist, was deine Einstellung für dein Leben formt. Eine Frage von Entscheidungen was dein Verlangen angehet, deine Ausrichtung und wer Herr über dein Leben ist. Jesus sagt damit, dass deine Einstellung zum Leben davon geprägt ist, welche Rolle Gott in deinem Leben wirklich hat. Wenn du zu Jesus gehörst, dann sollst du ihm und seinen Nachfolgern auch dienen. Daher spricht Jesus in seiner zweiten Predigt im Matthäusevangelium erneut von unserer Einstellung. Diesmal ist es aber etwas spezieller. Es geht um die Einstellung, die ein Christ in der Nachfolge als Jünger Jesu haben soll. Es geht um die Frage, wie wir zu unserem Leben und zu unserem Umfeld eingestellt sein sollen. Genau das lehrt Jesus die Jünger und uns in unserem Text von heute, den wir uns im Rahmen unserer Reihe über das Matthäusevangelium ansehen dürfen. Wir werden sehen, was die richtige Einstellung zu den engsten Menschen deines Lebens ist, was die richtige Einstellung zum Leben ist und was die richtige Einstellung zu den Glaubensgeschwistern ist.

facebook.com

facebook.com

Es ist für uns ein Grund zu trauern, dass R.C. Sproul heimgekehrt ist. Er war ein wunderbarer und treuer Diener Gottes, der auch den ein oder anderen in unserer Gemeinde zum Guten geprägt hat. Wir beten für seine hinterbliebene Ehefrau und die restliche Familie. Möge unser Gott sie trösten und stärken in dieser Zeit der Trauer. Hier ein Nachruf über diesen Mann, den Gott über Jahrzehnte so gebraucht hat: https://www.ligonier.org/blog/remembering-rc-sproul/

facebook.com

Ein Segen für die Gemeinde! Wir können es einfach jeder Gemeinde herzlich empfehlen für Ihre Kindergottesdienste.

facebook.com

facebook.com

Unsere Predigt von heute ist online. Wir sind wieder zurück in unserer Reihe über das Matthäusevangelium, mit dem Titel "Was macht einen treuen Dienst für Gott aus?" In einem Internetforum habe ich die Frage gefunden: Wie kann ich Gott dienen? Und die Antworten waren sehr vielschichtig. Einer erklärt sehr aufwändig, wie wichtig es ist ein guter Mensch zu sein und dabei auch selbst nicht zu kurz zu kommen, da man sonst frustriert ist. Ein anderer zitiert aus dem Buddhismus folgendes “Versuche, anderen Wesen, (Menschen, Tieren, der Umwelt), zu nützen. Wenn du das nicht kannst, versuche wenigstens, keinen Schaden anzurichten.” Für ihn ist es egal, ob jemand das im Namen Gottes tut oder nicht. Dann gab es viele, die auch mit der Bibel geantwortet haben. Einer stellt richtig fest, dass ein Dienst, bzw. Taten aus dem Glauben als Frucht entstehen muss. Aber bei all den Antworten, wird eins nicht klar geklärt: Was macht einen treuen Dienst für Gott aus. Die Internetapostel haben keine klare Aussage getroffen, sondern nur ein paar Dinge in den Raum geworfen. Dabei ist diese Frage für jeden Christen so relevant. Damit werden wir uns heute beschäftigen. Wir werden uns ansehen, was einen treuen Dienst für Gott ausmacht in unserer Predigtreihe über das Matthäusevangelium. Ja, wir sind nach einer kurzen Pause wieder zurück in diesem wundervollem Evangelium. In unserem Text für heute werden wir sehen, was für Dienste du tun kannst, was der Inhalt deines treuen Dienstes ist, wer der Herr über deinen Dienst ist und was du für Reaktionen bekommen kannst.

facebook.com

Wir hatten Sonntag einen sehr gesegneten Gottesdienst mit Pastor Marco Bartholomä von der Eckstein Gemeinde Berlin. Er war bei uns zu Besuch und hat über Psalm 23 gepredigt. Hört euch diese Predigt online an unter https://www.gnadenfels.de/portfolio/psalm-23-ist-jesus-dein-einzig-wahrer-oberhirte/. Nächste Woche werden wir unsere Predigtreihe im Matthäus-Evangelium fortsetzen. Komm vorbei. Ab 15:00 Uhr an diesem Sonntag laden wir euch herzlich zum Kaffeetrinken bei uns ein.

facebook.com

Wir haben heute unsere Predigtreihe zum 500-jährigem Jubiläum der Reformation mit einer Predigt über die Solas und die Kirche abgeschlossen. Wenn wir an die Reformation denken, haben die meisten von uns sicher die 5 Solas im Kopf, über die wir zum 500-jährigen Jubiläum der Reformation unsere Predigtreihe haben durften. Wir haben uns dort mit den grundlegenden Lehren beschäftigt, die durch die Reformatoren wieder ins Zentrum gerückt wurden. Es sind die entscheidenden Wahrheiten, die den christlichen Glauben ausmachen: Sola Scriptura – Allein die Schrift Sola Fide – Allein der Glaube Sola Gratia – Allein die Gnade Solus Christus – Alleine Christus Soli Deo Gloria – Alleine zur Ehre Gottes Diese Lehren sind von damals bis heute, und in alle Ewigkeit, die Grundpfeiler vom Evangelium, von der ganzen Bibel. Soweit – so gut. Oft übersehen wir aber etwas Anderes, was grundlegend Thema in der Reformation war, und bis heute ein Thema ist. Die Frage: Was ist die Gemeinde, bzw. Kirche? Dabei ist es genauso wie die Solas eine der entscheidenden Lehren, die zur Reformation geführt hat. Die römisch-katholische Kirche hat ein absolut unbiblisches System über die Jahrhunderte aufgebaut, dass bis heute existiert. Dabei geht es nicht um Traditionen, die zu einer Freiheit des christlichen Glaubens gehören. Johannes Calvin hat z.B. klar gesagt: “Zur Einheit der Kirche ist es nicht erforderlich, daß überall dieselben kirchlichen Gebräuche und gottesdienstlichen Formen in Übung sind. Die Gemeinden haben, weil sie Christi eigen sind, darin Freiheit.” Nein, es geht um Lehren, die klar gegen die Bibel sind. Die römisch-katholische Kirche sieht sich als die eine apostolische Kirche, d.h. die auf den Aposteln gründet. Der Papst sehen sie als den Nachfolger von Petrus. Sie sehen in der Kirche selbst eine von Gott gegebene Autorität. Ja, sie glauben daran, dass die Bibel Gottes Wort ist und somit auch Autorität hat. Allerdings spricht Gott nicht nur hier zu seiner Kirche nach ihren Lehren. Nein – Gott spricht auch in den Konzilen und der kirchlichen Tradition damit. Genauso kann der Papst in der Autorität Gottes sprechen. Dagegen richtet sich klar der Punkt Sola Scriptura. Alleine in der Bibel spricht Gott in Autorität zu uns. Aber das ist nicht alles. Damit einher geht das absolut unbiblische Verständnis von Ämtern in der katholischen Kirche. Es gibt die Geistlichen und die Laien. Die katholische Kirche ist eine zwei Klassen Kirche. Sie sieht sich als alleinige Stellvertretung von Gott berufen; als Kirche und mit ihren Ämtern. Dabei spricht die Bibel anders über die Kirche. Es gibt keine Autorität in der Kirche selbst, sondern alleine in Gottes Wort. Die Kirche hat nur Gottes Autorität, wenn sie in die Bibel gründet. Genauso gibt es keine zwei Klassen. Ja, es gibt unterschiedliche Dienste. Ob Pastoren, bzw. Älteste oder Hirten, die Leiter in der Gemeinde sind, oder Diakone, bzw. jeder andere Gläubige: Wir alle sind eine Klasse! Und das gründet in unserer Berufung als Kirche Jesu. Die Berufung beschreibt das, wozu Gott uns in dieser Welt bestimmt hat. Es geht um das grundlegende Wesen der Gemeinde. Genau damit wollen wir uns heute anhand von 1.Petrus 2 beschäftigen. Wir wollen uns ansehen zu wem wir als Gemeinde berufen wurden, die Ablehnung der Berufung und zu was wir berufen wurden.

facebook.com

Eines der am meisten missverstandenen Themen der Welt ist sicherlich die Frage „Was ist Glaube?“ Das hört sich jetzt vielleicht sehr überspitzt an, aber ich denke, dass es durchaus so ist. Manche sehen im Glauben schlicht den Glauben an irgendeinen Gott oder etwas Höheres. Es ist egal an was für einen Gott du glaubst, ob Katholik, Moslem, Jude oder Hindu. Alle werden als Gläubige in der Gesellschaft gesehen. Und ja, es ist auch bedingt richtig. Hebräer 11,1. sagt ja: „Der Glaube ist eine Wirklichkeit dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“ Das trifft vermeintlich auf alle möglichen Religionen mehr oder weniger zu. Eben wenn jemand an einen Gott glaubt; weil das verstehen wir grundsätzlich unter Glauben. Das Glauben an einen Gott und eine Verbindung zu ihm zu haben. Der Glaube verbindet Menschen und Gott vermeintlich miteinander. Aber das ist nicht das, was die Bibel mit Glaube meint. Schließlich werden viele religiöse Menschen in der Bibel als ungläubig bezeichnet. Das Volk Israel ist wegen ihres Unglaubens 40 Jahre in der Wüste gewesen und durfte nicht ins verheißende Land. Sie wurden dafür immer wieder gerichtet von Gott. Saul, der erste König Israel wurde wegen seines Unglaubens gerichtet. Die religiöse Elite vom Volk Israel und auch das restliche Volk wurde immer wieder als ungläubig verurteilt von Gott. Das war auch zur Zeit Jesu so. Und das ging in der Geschichte immer weiter. Die Reformatoren haben sich gegen die religiöse Elite, ihre falschen Lehren und ihren Unglauben gestellt. Daher ist eines der Solas, der Schlüsselthemen der Reformation und des Christentums, Sola Fide – allein der Glaube. Und heute haben wir diesen Kampf noch genauso als Gemeinde. Immer mehr Freikirchen sind in ihren Aussagen, was Glauben ausmacht, schwammig oder schlicht unbiblisch. Aber was ist nun Glaube? Und was haben die Reformatoren gemeint? Wofür haben sie so gekämpft? Und wofür müssen wir auch heute noch kämpfen? Martin Luther hat Glauben so beschrieben: Glaube ist eine lebendige, verwegene Zuversicht auf Gottes Gnade. Und solche Zuversicht macht fröhlich, mutig und voll Lust zu Gott und allen Geschöpfen. Genau damit wollen wir uns heute in unserer Reihe über die 5 Solas der Reformation beschäftigen. Wir werden uns anhand der Bibel mit Sola Fide – allein der Glaube – beschäftigen und was dahinter steckt. Das machen wir anhand von dem Beispiel Abrahams in Römer 4, wo Paulus uns lehrt, dass menschliche Leistungen kein Glaube ist und dich nicht gerecht machen können und dass allein der Glaube dich gerecht machen kann. Danach werden wir sehen, was die große Freude echten Glaubens ist und zuletzt noch, wie Rituale und Werke mit dem Glauben zusammenpassen.

facebook.com

Quiz

NEAR Gnadenfels