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Georgiberg Kindberg

Berggasse 14, Kindberg, Austria
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Description

Die Georgibergkirche überragt auf einer felsigen Anhöhe im westlichen Kindberger Stadtgebiet das Mürztal.  Die Georgibergkirche überragt auf einer felsigen Anhöhe im westlichen Kindberger Stadtgebiet das Mürztal. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1232. Damals schon wird sie als die ältere gegenüber der Pfarrkirche bezeichnet. Sie war das Gotteshaus für das "Dörfl". Auf dem Berg war sie Gott näher, mit ihr die am dortigen Friedhof bei der Kirche Begrabenen. Ein in der Kirche vorgefundener Votivstein aus der Römerzeit, der einzige im Bezirk Mürzzuschlag, zeigt ein "Kind", nämlich ein Mädchen in nordischer Tracht. Von ihm muss der Berg den Namen Kindberg erhalten haben.
Später als man die offenbar kultische Darstellung als heidnisch erkannte, bekam der Berg vom Patron des Gotteshauses, dem hl. Georg, den Namen. Auch das Georgspatronat weist auf einen alten Kultort hin. Empfindsame Menschen bestätigen immer wieder die besondere Aura des Ortes.

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Vernissage - Sagenhafte Positionen

in der Galerie K Kindberg am 15. Mai 2015

Vernissage - Sagenhafte Positionen
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Musikperformance: Klangsplitter

mit Günter Zechner

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Sagen der Kelten

Sabrina Qunaj wurde im November 1986 geboren und wuchs in einer Kleinstadt der Steiermark auf. Nach der Matura an der Handelsakademie arbeitete sie als Studentenbetreuerin in einem internationalen College für Tourismus, ehe sie eine Familie gründete und das Schreiben zum Beruf machte. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in der Steiermark. Die Autorin schreibt Fantasy für Jugendliche und Erwachsene sowie historische Romane. Bisherige Veröffentlichungen: „Elfenmagie“, Aufbau Taschenbuch Verlag, Februar 2012 „Elfenkrieg“, Aufbau Taschenbuch Verlag, September 2012 „Teufelsherz“, Baumhaus Taschenbuch Verlag (Bastei Lübbe), November 2012 „Teufelstod“, Baumhaus Taschenbuch Verlag (Bastei Lübbe), November 2013 „Elfenmeer“, Aufbau Taschenbuch Verlag, März 2014 „Die Tochter des letzten Königs“, Goldmann Verlag (Random House), Mai 2014 „Sternensommer“, Impress (Carlsen Verlag), Juni 2014 "Das Blut der Rebellin", Goldmann Verlag (Random House), März 2015 Frau Qunaj war Mitwirkende bei der Großen Historischen Lesenacht des Goldmann – Verlags am 14. März 2015 im Rahmen der Leipziger Buchmesse. Veranstaltungsort war der Festsaal des Alten Rathauses in Leipzig. Eine große Zahl an Rezensionen zu ihren Büchern finden Sie auf Amazon und Lovelybooks

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Der Mythos des Phönix

Sepp Rothwangl, Vorstandsmitglied des Georgibergvereins sorgte mit seinem Vortrag, betitelt „Der Mythos des Phönix, astronomisch und kalendarisch entschlüsselt“ für intellektuelle Herausforderung unter den Zuhörern. Der Vortrag mit den Ergebnissen langjähriger Forschung sorgt auch unter Wissenschaftern bereits für reges Interesse, denn er rückt mit Himmelsbewegungen und schon in der Antike bekannten Kalenderperioden dem Phönix zu Leibe und entschlüsselt so seine verschiedenen überlieferten Perioden der Wiederkehr als Brimborium der ägyptischen Priester, um den aus den Fugen geratenen Kalender wieder mit dem tatsächlichen Himmelslauf in Einklang zu bringen: So ergibt sich sogenannte Sothisperiode von 1461 Jahren aus der Differenz des ägyptischen 365-tägigen Kalenders zum wahren Sonnenjahr. Doch spannend wurde es mit der Phönix Periode von 660 Jahren für die Rothwangl eine Erklärung durch die Präzessionsbewegung fand, wozu er sogar eines der Kunstobjekte der sagenhaften Ausstellung am Georgiberg verwendete, um die Kreiselbewegung der Erdachse für 4000 Jahre anschaulich darzustellen. Dass zugleich auch der 19-jährige Metonische Zyklus, der auch für die christliche Jahreszählung entscheidend war, und somit Mond- und Sonnenlauf der Phönix Periode zu Grunde liegt sorgte sicher ebenso für Erstaunen, wie der astronomische Zusammenhang mit Pythagoras und dem Gral, auf dem laut Wolfram von Eschenbach der Phönix sich verbrannte. Auf 19 solcher pythagoräischen Dreiecken wurde im Anschluss ein aus Holz gebauter Phönix stimmungsvoll in den Abendstunden verbrannt. Es wird sich zeigen, was aus der Asche des Phönix am Georgenberg noch entstehen wird. Bei den Vorträgen waren selbstgestaltete sagenhafte Gedichte und Märchen von Schülern der NMS Kindberg vorangestellt.

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Georgiberg und die Sonne

Der Georgiberg und die Sonne. Univ. Prof. i.R. Hans Michael Maitzen, Astronom der Uni Wien spannte in seinem Vortrag unter dem Titel „Georgiberg und die Sonne“ einen weiten Bogen. Nach der Erläuterung des Sonnenlaufs, der Ursache für die Jahreszeiten ist, zeigte Maitzen an Hand von vorgeschichtlichen Phänomenen, wie der Ausrichtung von neolithischen Gräbern, der astronomischen Kalenderfunktion von Stonehenge und der Himmelsscheibe von Nebra die Ähnlichkeit der Funktion des südlichen Mittelfenstern der nun profanisierten Georgibergkirche. Die im zentralen Punkt der Kirche damals stehende Mariensäule war einst Darstellerin einer beeindruckenden Illumination durch das Sonnenlicht zu Mittag um Weihnachten. Besonders spannend ist auch seine Vermutung, dass der Aufgang der Sonne, wie er vom Georgiberg aus gesehen am Sonnwendstein erfolgt, mit dem Namenstag von St. Georg am 23. April im früheren Julianischen Kalender verknüpft sein könnte. Maitzen will daran weiter forschen und regte auch moderne Untersuchungen mit Georadar an, mit dessen Hilfe man ohne Grabungen die Ausrichtung einer möglicherweise früher bestehenden Kirche ergründen könne, wie dies in Maitzens Gemeinde der Katharinenkirche von Atzgersdorf erfolgte. Der weite Bogen endete mit einem Gruß vom Wiener Georgenberg, wo das Sonnenlicht in der modernen Wotrubakirche ähnlich erstaunliche Lichtspiele wie am Kindberger Georgiberg erzeugt, und gleich nebenan das Freiluftplanetarium im sogenannten Sternengarten der Wiener Sternfreunde den Sonnenstand zu verfolgen erlaubt. Sonnensäulen und eine Sonnenuhr zeigen dort als moderne, riesige Installation sekundengenau die wahre Sonnenzeit, wie einst dezent und nur minutengenau die Kindberger Mariensäule. Anregende Fragen und Diskussionen mit zahlreichen interessierten Besuchern dauerten noch bis spät am Abend.

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Kulturprojekt - "Sagenhaftes Mürztal"

Impressionen bei und nach der Eröffnung

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Sagenhafte Objekte

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